Ort: Institut français, Heimhuder Straße 55, Hamburg
In deutscher und französischer Sprache, mit Übersetzung ins Deutsche von Svenja Huckle
Wie entstehen die brüchigen Grenzen zwischen Vernunft und Unvernunft? Wer bestimmt, was als „normal“ gilt – und wer ausgeschlossen wird? Welche historischen und gegenwärtigen Formen von Wissen, Macht und Wahrheit werden in der gesellschaftlichen Ordnung wirksam? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „100 Jahre Michel Foucault“ erinnert das Institut français Hamburg an Foucaults Zeit in Hamburg als Leiter des Instituts zwischen 1959 und 1960. Die Panelist:innen diskutieren zentrale Fragen zu seiner Schrift „Wahnsinn und Gesellschaft“, die Foucault in dieser Zeit abschloss.
Grußwort: Lorène Lemor, französische Generalkonsulin
Einführung: Prof. Dr. Rainer Nicolaysen, Leiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte der Universität Hamburg
Auf dem Podium:
Dr. Arianna Sforzini, Fachbereich Philosophie der Universität Paris-Est Créteil,
Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig, Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie,
Prof. Dr. Christina Schües, Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für französischsprachige Philosophie.
Eintritt frei. Anmeldung und weitere Informationen HIER.
Eine Veranstaltung des Instituts français Hamburg in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für französischsprachige Philosophie, der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, dem Hamburger Institut für Sozialforschung, mit Unterstützung der Fondation 55.