Ort: Humboldt Forum, Schloßplatz 1, Berlin
Szenarien einer neuen Weltordnung
In der Reihe „ZEIT Forum Wissenschaft“ – Ab sofort im Humboldt Forum!
Kaum ein anderes Land hat Deutschland und Europa in den letzten 80 Jahren so stark geprägt wie die USA – politisch, wirtschaftlich, kulturell und sicherheitspolitisch. Doch gerade diese Beziehung steht zunehmend infrage. Die USA wirken immer weniger wie ein stabiler Garant demokratischer Ordnung, sondern wie eine Weltmacht, die ihre Rolle kurz vor ihrem 250. Geburtstag neu definiert – mit Folgen für Verbündete, Institutionen und die internationale Zusammenarbeit.
Zugleich verschieben sich globale Gewichte: China baut seinen Einfluss aus, internationale Konflikte werden als Machtfragen verhandelt und autoritäre Modelle gewinnen in vielen Regionen an Attraktivität. Erleben wir eine Rückkehr zum „Recht des Stärkeren“? Zerfällt damit die Idee einer westlichen Gemeinschaft in nationale Interessen? Oder formiert sich ein „neuer Westen“ – etwa mit EU, Kanada und Australien – der Regeln, Werte und Sicherheit neu organisiert? Wir sortieren die großen Linien, trennen kurzfristige Aufregung von langfristigen Trends – und sprechen darüber, welche Szenarien realistisch sind und welche Optionen Europa und die Welt jetzt haben. Mit dabei sind Annika Brockschmidt, Journalistin und Autorin, Jana Puglierin, Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations (ECFR) und Sören Urbansky,Historiker und Professor an der Ruhr Universität Bochum.
Moderation: Anna-Lena Scholz (DIE ZEIT) und Ralf Krauter (Deutschlandfunk) mit Live-Übertragung im Deutschlandfunk.
Eintritt frei. Anmeldung und weitere Informationen HIER.
Das „ZEIT Forum Wissenschaft“ ist eine Veranstaltung der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und DIE ZEIT, in Kooperation mit Deutschlandfunk, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.